Preisträgerinnen 2026
Am 12. Juni 2026 feierten wir mit einem stilvollen Fest im Rathaus der Stadt Dortmund die diesjährigen Preisträgerinnen der Stiftung Aufmüpfige Frauen: Adrienne Goehler (l.) und Emma Păcurariu (r.). Es war die erste Preisverleihung ohne die 2025 verstorbene Stifterin Prof. Dr. Sigrid Metz-Göckel.
Dank einer großzügigen Spende konnten wir in diesem Jahr einen neuen Preis ausschreiben: NEXT VOICES. Dieser Preis richtet sich an eine junge Generation aufmüpfiger Frauen*, die mutig, beharrlich und kreativ für Sichtbarkeit und Teilhabe, für sexuelle Rechte und Selbstbestimmung eintreten und die Ideen des Feminismus weitertragen.
Die Preisverleihung fand in Kooperation mit dem Gleichstellungsbüro der Stadt Dortmund statt. Die große Resonanz auf die Ausschreibung hat gezeigt, wie lebendig, vielfältig und notwendig aufmüpfiges Engagement ist. Aufmüpfigkeit versteht die Stiftung als konstruktive demokratische Praxis. Aufmüpfigkeit ist eine Haltung in dauerhaften Auseinandersetzungen um Rechte, Macht und Teilhabe. Sie stellt gesellschaftliche Verhältnisse infrage – gerade dann, wenn geschlechterdemokratische Errungenschaften als selbstverständlich oder verzichtbar gelten.

Einladungskarte Preisverleihung »
Begrüßung durch die Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Dortmund Maresa Feldmann»
Adrienne Göhler und ENOUGH! GENUG! BASTA
Initiatorin des Internationalen Frauen*Generalstreiks am 9. März 2026

Adrienne Goehler, *1955, ist auf eine radikal feministische Weise aufmüpfig – sie kritisiert, vernetzt, mobilisiert, schafft Neues. Sie bringt Kunst, Feminismus, Politik, Ökologie und Wissenschaft zusammen. Als Initiatorin des Internationalen Frauen*Generalstreiks am 9. März 2026 „ENOUGH! GENUG! BASTA!“ münzt sie ihre Wut konstruktiv um in Bewegungsenergie und neue Ausdrucksformen.
Tischkarte mit Kurzinformation zu Adrienne Goehler »
Emma Păcurariu und die FilmschweSTERN*
Initiatorin des Filmfestivals FilmschweSTERN*

Ema Păcurariu, *2005, will mit dem Filmfestival FilmschweSTERN* einen sicheren Raum für FLINTA*-Filmemacher*innen schaffen, um ohne den ständigen Kampf gegen patriarchale Strukturen lernen und wachsen zu können.
Tischkarte mit Kurzinformation zu Emma Păcurariu»
Impressionen von der Preisverleihung im Rathaus der Stadt Dortmund:


















