Willkommen bei der
Stiftung Aufmüpfige Frauen
Alle zwei Jahre zeichnet die Stiftung Frauen* aus, die mit Haltung, Zivilcourage und klarem Blick für Gerechtigkeit Gesellschaft bewegen. Aufmüpfigkeit hat dabei viele Gesichter: Entscheidend ist, dass sie Veränderungen zu mehr Geschlechtergerechtigkeit anstößt. In diesem Sinne versteht sich Aufmüpfigkeit als eine politische Kategorie. Die Stiftung fördert eine wertschätzende Haltung gegenüber den vielfältigen Ausdrucksweisen des Feminismus, die tradierte Geschlechterverhältnisse in Frage stellen und als sozio-ökonomische Ungleichheitsverhältnisse angehen.
Die Preisträgerinnen 2026 stehen fest. Am 12. Juni 2026 werden im Dortmunder Rathaus zwei beeindruckende Persönlichkeiten geehrte: Adrienne Goehler und Emma Păcurariu.
Adrienne Goehler, *1955, ehem. Präsidentin der Kunsthochschule Hamburg, Senatorin für Wissenschaft, Forschung, Kultur, 13 Jahre Kuratorin der Ausstellung “ZUR NACHAHMUNG EMPFOHLEN! Erkundungen in Ästhetik und Nachhaltigkeit”. Sie ist auf eine radikal feministische Weise aufmüpfig – sie kritisiert, vernetzt, mobilisiert. Sie bringt Kunst, Feminismus, Politik, Ökologie und Wissenschaft zusammen. Geschlechtergerechtigkeit ist für sie Teil einer sozial-ökologischen Transformation. Goehler ermutigt zu einer Politik, die lebendig, undogmatisch und künstlerisch eingreift. Als Initiatorin des Internationalen Frauen*Generalstreiks am 9. März 2026 „ENOUGH! GENUG! BASTA!“ münzt sie ihre Wut konstruktiv um in Bewegungsenergie und neue Ausdrucksformen. Das ist preiswürdig (aus der Jurybegründung).
Emma Păcurariu, *2005, arbeitete nach ihrem Abitur zwei Jahre in Theater und Film; momentan studiert sie Bühnen- und Kostümbild. Mit dem von ihr initiierten Festival FilmschweSTERN* will sie einen sicheren Raum für FLINTA*-Filmemacher*innen schaffen, um ohne den ständigen Kampf gegen patriarchale Strukturen lernen und wachsen zu können. Ihre Aufmüpfigkeit zeigt sich in Klarheit und Konsequenz: Sie benennt Ungleichheiten und gestaltet aktiv neue Strukturen. Damit führt sie feministische Kämpfe weiter – für gute Arbeitsbedingungen, eigene Bilderwelten, mehr Sichtbarkeit. Das ist preiswürdig (aus der Jurybegründung).
Eine Pressemitteilung finden Sie hier.



