Hildegard Macha liest am 12.3.26 aus ihrem Buch „Gleichstellung als Lebensaufgabe“

Fiktional und doch voller Fakten, persönlich und zugleich wissenschaftlich fundiert:  In ihrem Buch „Gleichstellung als Lebensaufgabe“ blickt Hildegard Macha, emeritierte Professorin für Pädagogik und Erwachsenenbildung der Universität Augsburg, darin auf fünf Jahrzehnte ihres Wirkens in der Wissenschaft zurück – ehrlich, lebendig und mit beeindruckender Klarheit. Sie erzählt von Prägungen, Brüchen und Erfolgen, ohne dem Schmerz des Missbrauchs in ihrer Kindheit die Macht über ihre Lebensgeschichte zu geben. Stattdessen zeigt sie, wie sich Mut, Bildung und Gleichstellung zu einer starken Biografie verweben.
Macha hat die Frauen- und Geschlechterforschung in der Erziehungswissenschaft entscheidend mitgeprägt – als Forscherin, Dekanin, Frauenbeauftragte und engagierte Wegbereiterin vieler junger Wissenschaftlerinnen.

Eine Veranstaltung des Fördervereins der Stiftung Aufmüpfige Frauen in Kooperation mit der Gleichstellungsstelle der Stadt Dortmund und der Stiftung Aufmüpfige Frauen.

12.3.2026, 17:45 Uhr, VHS Dortmund, Kampstraße 47, die Veranstaltung ist hybrid.

 

 

Preisverleihung 2024: 13 Mal Aufmüpfigkeit

Am 07. Juni 2024 verlieh die Stiftung Aufmüpfige Frauen die Auszeichnung „Aufmüpfige Frau des Jahres“ an Marie von Kuck und Carola Wilke. Der Förderverein der Stiftung zeichnete mit Rita Kronauer zusätzlich eine eigene „Aufmüpfige Frau“ aus. Zudem vergab die Pro Filiis Stiftung ihrem Stiftungszweck entsprechend einen Preis an die Courage-Schüler*innengruppe des Phönix-Gymnasiums in Dortmund-Hörde: Sie steht für die Zukunft der Aufmüpfigkeit. Die Preisverleihung fand in Kooperation mit dem Gleichstellungsbüro der Stadt Dortmund in der Ev. Stadtkirche Sankt Petri Dortmund statt.

Die Preise gingen an:

Marie von Kuck zusammen mit Carola Wilke: Die Journalistin Marie von Kuck bearbeitet in ihren Radio-Features tabuisierte gesellschaftliche Themen. So hat sie  in ihrem mehrfach preisgekrönten Beitrag „Ihre Angst spielt keine Rolle“ auf die oft traumatisierenden ausweglosen Situationen von Frauen in Sorgerechtsprozessen hingewiesen. Carola Wilke stand ihr dabei mit ihrer Fach-Expertise zur Seite. Als Sozialarbeiterin und Verfahrensbeiständin unterstützt sie Frauen vor Familiengerichten.

Rita Kronauer erhielt den Preis des Fördervereins der Stiftung Aufmüpfige Frauen für ihre feministische Erinnerungsarbeit, die sie als politische Aktion versteht: Seit 1995 ist Rita Kronauer Kopf, Herz und Hand von ausZeiten, dem feministischen Archiv für Frauen, Lesben, Mädchen in Bochum.

Die Pro Filiis Stiftung zur Förderung von Kindern und Jugendlichen zeichnete die Courage-Schüler*innengruppe aus Dortmund-Hörde aus, weil sie sich dafür einsetzt, das Thema Menstruation aus dem Tabubereich zu holen und Aufklärung für alle zu leisten. Sie unterstützt Schülerinnen dabei, wegen ihrer Menstruation Heimlichtuerei und Scham zu überwinden.